Das Lenormand-Deck besteht aus 36 Bildkarten – vom Reiter über das Herz bis zum Kreuz. Benannt ist es nach Marie Anne Lenormand, einer bekannten Wahrsagerin im Paris des frühen 19. Jahrhunderts. Die Karten zeigen einfache, alltägliche Motive, die leicht verständlich sind.

Wie werden die Karten gelesen?

Anders als viele andere Kartensysteme werden Lenormandkarten fast nie einzeln gedeutet. Ihre Aussage entsteht aus der Verbindung: Zwei oder mehr Karten nebeneinander ergeben ein Bild – ähnlich wie Wörter, die zusammen einen Satz bilden. Das Herz neben dem Schlüssel erzählt etwas anderes als das Herz neben den Wolken.

Typische Legungen

  • Drei Karten: Situation, Hintergrund und eine mögliche Entwicklung.
  • Keltisches Kreuz: ein tieferer Blick auf eine konkrete Frage.
  • Großes Bild: alle 36 Karten, die mehrere Lebensbereiche zeigen.

Was eine Legung leisten kann

Eine Lenormand-Kartenlegung kann Zusammenhänge sichtbar machen und neue Blickwinkel eröffnen. Sie zeigt mögliche Tendenzen – keine feststehende Zukunft. Entscheidungen und Verantwortung bleiben immer bei dir. Bei gesundheitlichen, rechtlichen, psychologischen oder finanziellen Fragen ersetzt sie keine fachliche Beratung.

Neugierig, was einzelne Karten bedeuten? Im Kartenlexikon findest du alle 36 Karten. Und wenn du deine eigene Frage legen lassen möchtest: Legungen ansehen.